Mit gutem Speed-  räumlicher Wind (von hinten) und mitlaufender Strömung- erreichen wir schnell Scheweningen, Vorort von Den Haag. Nicht gerade ein malerischer Ort, doch Restaurants gibt es jede Menge und das gleich neben dem Hafen. Wir finden auch ein Geschäft für Bootsausrüstung. Eine Segellatte hat beim Flattern das Weite gesucht und ist auf dem Meeresgrund verschwunden. Hier im Laden finde ich eine neue. Weiter muss ich einen Landstrom-Stecker ersetzten, da ein Wackelkontakt die Zufuhr unterbricht. Zudem braucht es eine neue Grossschot (Seil mit dem wir das Grosssegel führen). So nützen sich viele Dinge, die unter ständigem Druck sind, ab.

Hier ist Endstatioin für Isabelle. Die Bedingungen wären gut, wir könnten weitersegeln. Die Verbindungen ab Belgien, dem nächsten Land, das ich ansteuere, sind leider sehr schlecht. Von hier aus ist sie schnell am Flughafen Ansterdam. Deshalb müssen wir zwei Tage "opfern". Aber , wie wir festgestellt haben, ist das in Holland zur Ferienzeit kein Muss. Hier kann man es geniessen. Nette Menschen, gutes Essen und viel, viel maritimes Flair. Die Seefahrt ist hier allgegenwärtig mit all den Segelyachten, die die Welt umrundeten, Regatta- Yachten, Luxusyachten, die vor allem im Hafen stehen, Frachter, Fischerboote...