Nach einem ruhigen Flug- man höre und staune sogar mit einem offerierten Frühstück von Edelweiss- nehme ich den Bus nach Funchal. Dauert etwas 20 Min. Die Fähre zur Insel Porto Santo, wo ich meinen Bruder hoffentlich treffen werde, geht erst morgen. Ich ziehe mein Bagage bergauf über die Klopfsteingassen von Funchal , setzte mich erledigt in ein Kaffee und suche nach einem Hotel. Dies gestaltet sich mühsam, da Ferienzeit und alles ausgebucht ist.
Seit 2 Uhr morgens bin ich wach. Kommt mir alles so komisch vor.Hier ist erst morgen und ich bin schlafensmüde. Da ich nicht auf einer Parkbank die Nacht verbringen will, werfe ich halt die 240 Euros auf. Gute Entscheidung: unglaublich netter Empfang. Noch bevor ich etwas sagen kann, wird mir schon ein Glas Champagne in die Hand gedrückt. Ich kann das Zimmer zwar noch nicht beziehen, kann aber in einen Liegestuhl liegen und über die Dächer von Funchal bis ans Meer blicken. Ich lasse meine Seele baumeln und schaue mal, wie lange es geht bis sie merkt, dass sie nicht mehr zu Hause ist.
Silvio ist noch nicht auf dem Radar vom Vesselfinder erschienen. Meine Whatsapp gehen noch nicht durch. Es ist windstill,wahrscheinlich gondelt er so 100 Km vor der Insel herum oder hat vielleicht doch die Dieselunterstützung nahmens Volvo Penta angeworfen.
Gerade als ich mich hinsetze um BLogbuch zu schreiben, kommt ein Whatsapp: "bin gegen 2h in Porto Santo"