nach 3 Tagen in Dunkerque (oder Dünkirchen) blässt der Wind aus Süden. Nach einholen mehrer Informationen betreffend Bootsplatz in Dover oder hier in Dünkirchen, entschliesse ich mich wieder etwas zurück zu segeln Richtung Holland oder Belgien. England ist zu kompliziert mit allen Formalitäten betr. Schengenraum/EU, die ich auszufüllen hätte und Dünkirchen ist zu teuer. 

Eigentlich will ich nach Breskens NL. Der Wind ist perfekt ich laufe mit Strömung bis 8 Knoten auf Halbwindkurs, ein richtiger Urlaubssegeltörn.

Nach 25 Meilen habe ich wirre Wellen und nur noch wenig Wind. Das ist eine schlechte Kombination. Da ich unter diesen Umständen keine Lust auf mehr Meer habe und gerade vor Ostende stehe, steuere ich kurz entschlossen diese Belgische Hafenstadt an. Obwohl ich keine Frachtschiffe sehe im Hafeneingang, funke ich die Port Control an wie es empfohlen wird. Der Weg ist frei und ich steuere die Royal North Sea Yacht Club Marina an (seit Holland ist immer irgend ein "Royal" in der Nähe)  Jedenfalls werde ich freundlich empfangen vom Hafenmeister. Ich muss im Päcken anmachen an einer 14 m Yacht. Die Holländischen Eigner sind ebenfalls freundlich und bald kommen wir ins Gespräch über dies und jenes. Ich merke, hier habe ich es definitiv nicht mit nautischen Greenhörnern zu tun. Die kennen sich auf diesen Gewässern hier aus, wie ich mich im Gebiet zwischen Biberist und Subingen. Für den nächsten Tag nehme ich mir vor, trotzdem noch ein Telefon zu starten, ob die in der Mercator Marina Ostende einen Platz für 2 Monate zur Verfügung stellen würden obgleich ich ja immer noch bis Breskens will.  

Zum Znacht gibt es von Isabelle eingemachtes Gulasch(..schreibt man das so?) Zuerst aber noch ein Spaziergang nach Ostende.