Mit viel Glück und dem freundlichen Hinweis einer Werft finden wir einen Taucher. Abends , nach der Arbeit kommt er zu uns. Da wir ziemlich genau wissen, wo der Propeller liegt, findet er das Ding innerhalb 10 Minunten. Er liegt in einem Krater im Schlamm. Sehen tut er ihn nicht aber mit etwas graben gelingt es ihm unseren heiligen Gegenstand zu ertasten und hochzubringen. Unser Echolot zeigt 10 Meter Wassertiefe. Das Wasser ist überzogen mit einem gelblich-rötlichen Algenteppich. Dazwischen ist es voller Quallen. Nichts für mich, ehrlich gesagt.
Unglaublich! Wie sind wir froh.
Die Freude dauert leider nicht lange. Die Werft, die mir einen Kostenvoranschlag für einen neuen Propellersatz (2500.- alles in Allem) gemacht hat, weigert sich , den wiedergefunden Propeller zu montieren. Sie wollen die Verantwortung nicht übernehmen. Welch bittere Kröte zum schlucken. Wieder geht die Telefoniererei los und zu guter letzt finden wir einen Werftmechniker mit eigener Werkstatt und eigenem kleinen Kran (gerade noch gross genug für unser Boot) Er sieht sich die Sache an und vertröstet uns auf den nächsten Tag. "We have extremly limited time" , mit anderen Worten , er sei extrem ausgelastet, nimmt sich aber Gott sei Dank unserem "Notfall" Lovetheplanet an.
An nächsten abend schleppt er uns ab in seine Werft auf eine kleine Insel nebenan (Klaverön). Immerhin sind wir wieder unterwegs...für 20 Minuten. Dort müssen wir uns wieder gedulden bis zum nächsten Tag (25. auf 26.Juni)